Früher war ein Film einfach ein Film, so wie er ist. Und wenn er richtig gut war, durfte er für mich auch genau das bleiben.
Genau deshalb frage ich mich bei „The Thomas Crown Affair“ schon ein bissl, ob zwei starke Versionen nicht eigentlich gereicht hätten. Das Original mit Steve McQueen hat seinen unverwechselbaren Stil. Das Remake mit Pierce Brosnan war elegant, charmant und für mich ebenfalls ein Volltreffer. Und war mM der richtige moderne Ansatz zur Version mit McQueen. Also warum also noch einmal?
Per se bin ich kein Gegner von Neuverfilmungen. Im Gegenteil. Als ich gesehen habe, dass Michael B. Jordan nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch Regie führt, war ich sofort neugieriger. Mit Sinners hat er ja brutal abgeliefert. Das zeigt immerhin, dass ihm das Projekt wichtig ist und er mehr will, als nur einen bekannten Namen neu aufzuwärmen. Aaaaaaabeeeerr…
… ja aber leider wirkt der erste Trailer auf mich fast zu perfekt. Jede Szene sieht makellos aus, fast schon geschniegelt. Mir fehlt noch dieses kleine Gefühl von Risiko und Persönlichkeit, das einen Heist Film wirklich besonders macht.
Als alter Thomas Crown Fan werde ich ihn trotzdem mir natrülcisht ansehen. Denn vielleicht überrascht mich genau dieser Film am Ende am meisten. Aber ich wage zu bezweifeln, dass er besser als die beiden Vorgänger wird. Trotz Michael B. Jordan. Aber wir werden ja sehen.
Hier der Trailer, auf Deutsch. Keine Ahnung warum der Film in Österreich / Deutschland nicht unter „Die Thomas Crown Affäre“ promoted wird wie die beiden anderen auch. Anyway.