Gemeinde
Bürgermeister
Grüß Gott in Donnersbach!
In der Frühgeschichte durch die bekannte Handelsstraße vom Ennstal über das Glattjoch nach Italien. Im Erscheinungsbild des Tales durch die Einzigartigkeit der Siedlungsstruktur unserer 80 Bergbauernhöfe, die in drei bis vier übereinander liegenden Hofreihen von 700 m – 1.300 m Seehöhe angesiedelt sind. Im letzten Jahrzehnt hat unsere Gemeinde von sich reden gemacht. Mit den Förder- und Dorfentwicklungsprogrammen der EU war es möglich, das Dorfleben aktiv zu halten und die Daseinsvorsorge im vollen Umfang aufrecht zu erhalten. Unter dem Leitspruch „Natur –natürlich - Donnersbach“ wurde seit 1996 unter besonders aktiver Mitwirkung der gesamten Bevölkerung sehr erfolgreich Dorfgeschichte geschrieben. In der Folge möchte ich einige wichtige Dorfentwicklungsinitiativen festhalten: Die Projekte Dorfplatzneubau, Sport- und Freizeitanlage, Pfarr- und Gemeindebibliothek, Streuobstwiesen, Gemeindebeschilderung, Waldlehrpfad, Generalsanierung der Schlosskirche und Revitalisierung der alten Ägydiusruine, haben das gesamte Erscheinungsbild von Donnersbach sehr positiv verändert. Nach 30 Jahren konnte in Donnersbach wiederum eine Arztstelle erwirkt werden, wodurch die flächendeckende ärztliche Versorgung der Bevölkerung sichergestellt wurde. Mit dem Neubau der Planneralmstraße ist eine sehr erfolgreiche Tourismusentwicklung im Ort selbst und besonders auf der Planneralm einhergegangen. Das höchste gelegene Schidorf der Steiermark hat durch die Errichtung von modernen Sesselbahnen und einer Qualitätsoffensive im Hotelbereich internationalen Standard erreicht. Die Planneralm gilt als Naturschneeparadies und einzigartiges Naturjuwel in den Niederen Tauern. Im Sommer ist der Bogensport hier zu Hause. Im Jahre 2004 konnte sehr erfolgreich die Europameisterschaft im Feldbogenschießen ausgetragen werden. Aus touristischer Sicht sind auch die Aktivitäten unter dem Titel „Steirische Wasserwelten“ erwähnenswert. Durch die Donnersbacher Klamm wurde ein Steg neu gebaut und mit Attraktionen wie dem Nachbau des am Eingang der Klamm ehemals gelegenen Holztrifftrechen und einer naturgetreuen Holzknechthütte ausgestattet. Als besonders positiv möchte ich auch die aktive Mitwirkung der Volksschule und des Kindergartens bei der Errichtung des Waldlehrpfads festhalten. Das mit diesen Projekten der Dorfentwicklung auch Betriebsansiedelungen einhergegangen sind, die Nahversorgung wieder zur Gänze abgesichert wurde und die Anzahl der Gewerbe- und Handwerksbetriebe von der Vielfalt her zugenommen hat, darf als Donnersbacher Erfolgsgeschichte gesehen werden. Insbesondere hat auch das aktive Pfarr- und Vereinsleben Donnersbach stark geprägt. Neun aktive Vereine gehören zum pulsierenden Dorfleben, denn alle Vereine leisten auch großartige und verdienstvolle Generationsarbeit, in dem sie Alt und Jung begeistern und in ihre Vereinstätigkeiten aktiv einbinden. So gehören im Jahreslauf des Gemeindelebens Brauchtum, Kirchenkultur und Tradition zum gelebten Gemeindebild. In dieses so erfreuliche und abgerundete Gemeindebild hat natürlich auch der Blumenschmuck stets eine tragende Rolle gespielt. Blumenschmuck als Ausweis der Herzlichkeit und der Lebensfreude, als Visitenkarte und Vitalitätsmerkmal des Dorflebens. Den Auszeichnungen „Schönstes Dorf der Steiermark“ 2005 und „Schönstes Dorf Österreichs“ 2006 ist ein Blumenschmucklandessieg für Einfamilienwohnhäuser mit Vorgarten und die Verleihung des Umweltschutzpreises an unsere Bergbauern vorausgegangen. Stets waren es die unermüdlichen und fleißigen Hände unserer Dorfbewohner, die mit Geschick und innovativen Geist Donnersbach zur Vorzeigegemeinde in unserem Land haben werden lassen.
Der Titel Europadorf in Gold ist die höchste jemals verliehene Auszeichung für unsere Gemeinde.
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