Gemeinde
Geschichte
Geschichte von DonnersbachDonnersbach ist von alters her besiedelt.
"Den beiden Nymphen (=Quellen) geweiht. Gaius Annius Juvenalis hat sein Gelübde nach Verdienst gelöst" Der Votivstein ist jetzt im Landschaftsmuseum in Trautenfels zu besichtigen.
1190 scheint zum ersten Mal der Name Donnersbach auf. Das Kloster St.Peter in Salzburg vergleicht sich mit den Verwandten eines gewissen Deinhard. Dabei wird als Zeuge ein Dietmar de Dornspach erwähnt. 1344 kaufte Herzog Albrecht II. umfangreiche Güter in Donnersbach, die er später dem Kloster Gaming in Niederösterreich vermachte. Es kam zwar in Donnersbach zu keiner, offensichtlich beabsichtigten, Klostergründung, wohl aber zur Gründung einer Herrschaft. Ein mittelalterlicher Wehrbau entstand, der Mittelpunkt der Verwaltung und eines Gerichtes wurde. Das Donnersbach-Tal gehörte seit seiner Besiedlung zur Pfarre Irdning. Der weite Weg dorthin wird wohl dazu geführt haben, eine eigene Kirche zu errichten. Näheres zu deren Entstehungsgeschichte finden Sie hier. Im Rahmen eines Dorfentwicklungsprojektes wurde die Kirche am Ilgenberg in den letzten Jahren restauriert. Viele freiwillige Arbeitsstunden von Donnersbacher Bürgern machten dies erst möglich. Heute ist die Kirchenruine am Ilgenberg, neben dem Schloss, das kulturelle Erbe von Donnersbach.
Der Übergang vom untertänigen zum freien Bürger zeigte sich auch in der weiteren Entwicklung der Gemeinde.
Dem Zusammenbruch der Monarchie folgte eine Zeit unvorstellbarer Not; Wildererunwesen, Bettelei und Diebstahl gehörten zum Alltag. Die finanzielle Lage der Gemeinde war sehr angespannt, es konnten keine Zahlungen mehr geleistet werden. Nach der barbarischen Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, erfolgte eine konstante Aufwärtsentwicklung der Gemeinde Donnersbach. Ab 1945 begann ein Aufbauwerk, das im Laufe der folgenden Jahrzehnte für Donnersbach einen nie gekannten Wohlstand brachte. Das im Jahre 1998 angelaufene Dorfentwicklungsprojekt verwirklichte die Errichtung eines Sport-und Jugendtreffs, des Leib-und Seelwanderwegs, eine öffentliche Bibliothek, die Neugestaltung des Dorfplatzes, die Anlage von Streuobstwiesen, die Errichtung einer Freizeit-Anlage mit Badesee, Blumenschmuck im ganzen Dorf und die schon erwähnte Restaurierung der Kirchenruine „Ägydi“ am Ilgenberg. |